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Warum Pflanzen im Büro?

Schlechte Luft am Arbeitsplatz trotz Rauchverbots:
Nach einer neuen Studie geben manche Laserdrucker fast so viel Feinstaub ab wie eine brennende Zigarette.
Ein australisches Forscherteam der Queensland University of Technology um Physikerin Prof. Lidia Morawska untersuchte die Luft eines Großraumbüros und stellte fest, dass diese eine viermal höhere Belastung mit Feinstpartikeln aufwies als die Außenluft neben einer Autobahn.

Eine gute Alternative zur Klimaanlage ist die Ausstattung des Büros mit Grünpflanzen. Zahlreiche Untersuchungen der letzten Jahre bestätigen, dass Pflanzen gute Luftbefeuchter sind und so für ein verbessertes Innenraumklima sorgen. Durch die Verdunstung wird die Luftfeuchtigkeit erhöht und die Staubbelastung der Raumluft reduziert. Außerdem filtern Ficus & Co einen großen Teil chemischer Schadstoffe aus der Atemluft.

In Innenräumen haben sich zur Schadstoffminderung vor allem Philodendron, Efeu, Efeutute und Drachenbaum bewährt. Sie senken unter anderem die Konzentration von Formaldehyd, Benzol und Trichloretylen.

Als Luftbefeuchter eignen sich besonders gut Zimmerlinde, Nestfarn und Zyperngras.
Eines ist allen Grünpflanzen ohnehin gemeinsam: Sie machen nicht nur eine bessere Luft, sondern sorgen auch dafür, dass sich die Mitarbeiter am Arbeitsplatz wohl fühlen und deshalb motivierter arbeiten als in unbegrünten Büros.